Stefanida von Skadar, Dečani und Bitola

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Gedächtnis: 21. April (alter Stil) / 4. Mai (neuer Stil)

Die heilige Mönchsmärtyrerin Stefanida wurde im Jahre 1887 unter dem Namen Stevka Đurčević in Vraca bei Shkodër geboren.

Im Jahre 1933, als die serbische Bevölkerung aus Albanien vertrieben wurde, verließ auch sie ihre Heimat und begab sich in den Kosovo. Dort setzte sie ihr Leben in Frömmigkeit und Gottesfurcht fort und wandte sich dem monastischen Leben zu. Später kam sie nach Bitola, wo sie im Waisenhaus von Bogdaj die monastischen Gelübde ablegte. Sie führte ein zurückgezogenes Leben, geprägt von Gebet, Enthaltsamkeit und geistlicher Sammlung.

Während des Zweiten Weltkrieges erlitt sie schwere Misshandlungen durch deutsche Truppen. An den Folgen dieser Verwundungen verschied sie im Jahre 1945 und empfing so die Krone des Martyriums.

Ihre heiligen Reliquien befinden sich im Kloster des heiligen Christophorus bei Bitola und werden dort von den Gläubigen verehrt.

Durch den Heiligen Synod der Mazedonische Orthodoxe Kirche – Erzdiözese von Ohrid wurde sie am 11. April 2024 in den Kreis der Heiligen aufgenommen. Die feierliche Verkündigung ihrer Verherrlichung erfolgte am 30. Juni 2024 während der Göttlichen Liturgie in der Kathedralkirche des heiligen Demetrios in Bitola, zelebriert von Seiner Heiligkeit Patriarch Porfirije von Serbien und Seiner Seligkeit Erzbischof Stefan von Ohrid.

Gebete

Troparion (8. Ton)

Tochter der Stille, Christus, dein geliebter Bräutigam, schmückt dein Haupt mit einem unverweslichen Kranz. Ihm hast du dich von Kindheit an ganz hingegeben und himmlische Weisheit erlangt; und da du die Vergänglichkeit und Nichtigkeit der Welt erkannt hast, hast du dich Ihm, o Stefanida, mit ganzem Herzen und deinem Blut innig verbunden und gesungen: Es geschehe, was immer will auf dieser Welt, sie möge sich wenden und umkehren – mich wird niemand von Christus trennen.

Kondakion (8. Ton)

Gottweise Mutter, ehrwürdige Märtyrerin Stefanida, da du die Sprache der Ewigkeit liebgewonnen und deinen vergänglichen Mund verschlossen hast, hast du deine gottähnliche Seele erfüllt mit der Süße des verborgenen Zwiegesprächs mit Christus, deinem einzigen Trost und deiner Liebe, und bekannt: So sehr lebe ich mit Christus, wie ich süß mit Ihm spreche.